Feeds
Artikel
Kommentare

Reisen

<teufelsbrücke

Der Deister ist ein Höhenzug ganze 404 m hoch und liegt ungefähr 30 Kilometer südwestlich von Hannover. Er ist nur 20 Kilometer lang und vier Kilometer breit. Es gibt einige Wanderwege und Rundwanderweg je nach Kondition für jeden etwas.

Ich bin mit meiner Freundin von der Mooshütte zur Teufelsbrücke gelaufen, insgsasmt waren es ca. 5 Kilometer. Bevor wir gestartet sind, haben wir uns bei der Tourismusinformation in Bad Nenndorf den Deister Wanderpass abgeholt. Eine Karte mit den Wanderwegen im Deister aufgeführt und gleichzeitig kann man Stempeln sammeln. Es gibt 12 offizielle Stempelstellen, als Belohnung winkt dann der Wanderpin Deister, wenn man alle Wege erwandert hat.

Von der Tourismusinformation fuhren wir zu der nahe gelegenen Mooshütte. Hier wurde vor vielen Jahren Steinkohle abgebaut und die Mooshütte war schon um 1900 ein Anlaufpunkt für die Bergleute und auch die Touristen.

Es ist ein schöner Weg durch einen Buchenwald. Die Ruhe ist einmalig, hier kann man seine Gedanken laufen lassen.

Die Wanderwege sind recht gut gekennzeichnet, nur manchmal eben nicht. So fanden wir nicht den richtigen Abzweig, fragten unterwegs ein paar andere Wanderer, die selbstlos das Handy zückten und meinten, wir müssen noch mindestens 2 Kilometer laufen. Andere meinten, nur noch den Berg hoch und dann rechts abbiegen und schon sind wir da.

Na ja, wir irrten ein wenig umher, fanden auf einmal kein Hinweisschild mehr, aber Anne hatte so eine Ahnung. Ich wollte zwar den Weg nicht gehen, da ich 100-prozentig davon überzeugt war, dass er falsch sei, ließ ihr aber die Freude und ging mit. Wie gut, denn es war der richtige Weg ohne Beschilderung.

Wir erreichten die Teufelsbrücke. Es gibt eine Sage aus dem Mittelalter, hier hat der Teufel seine Finger im Spiel gehabt und letzten Endes hat er sogar gesiegt.

Wir ließen es uns gut gehen, machten in der Gaststätte zur Teufelsbrücke eine lange Pause und wanderten dann wieder zurück. Auf einmal sahen wir überall die Hinweisschilder…

Heute habe ich 2 Stempel in meinem Deister Wanderpass bekommen. :-)

Nun kommen ein paar Bilder von unserer Wanderung:

Bad Nenndorf
Bad Nenndorf
Mooshütte - Bad Nenndorf
Mooshütte - Bad Nenndorf
Wanderung Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister
Wanderung zur Teufelsbrücke im Deister

In der Tageszeitung fanden wir den Hinweis auf den Draisinen-Spaß. Da wir Besuch erwarteten, hatten wir uns das als Überraschung vorgenommen. Nur das Wetter musste mitspielen. Da wir nicht so genau wussten, ob unser Besuch Lust auf diese Tour hatte, buchten wir nichts vor.

Bis 11 Uhr muss man vor Ort  am Bahnhof Rinteln Süd sein. Da kam das „böse“ Erwachen, denn alle Draisinen waren bis auf vier vorgebucht.  Einige bleiben immer als Austauschgeräte zurück und werden nicht vermietet.

Wir hatten Glück, man überließ uns dennoch eine Draisine. Schnell war der Vertrag unterschrieben. Dann folgte eine Einweisung, wir fahren schließlich auf Gleisen und überqueren einige Straßen. Alle anderen Fortbewegungsmittel haben Vorfahrt vor unserer Draisine.

Technisch gab es auch ein paar Informationen, wie funktioniert das Ding, wie werden die Ampeln grün und noch so allerlei. Die Draisine hat sieben Gänge, es gibt zwei Fahrer und in der Mitte ist Platz für zwei weitere Mitfahrer. Das ist auch gut so, denn es ist nicht so einfach, wie es aussieht. (mehr …)

Nun ja, für das Wetter kann niemand. Ich hatte an diesem Wochenende einiges vor. Der beste aller Ehemänner hat gekniffen, zu viel Kultur, zuviel Kirche, zuviel Friedhof…

Rund 340 Kilometer sind es bis nach Koblenz. Dort habe ich zunächst meine Nichte Christiane besucht, die „zufällig“ ein Engagement am Theater in Koblenz hat. Natürlich besuchte ich die Vorstellung: Der Rosenkavalier.

Eine schöne Vorstellung, wenn sie auch vier Stunden dauerte, 2 Pausen inbegriffen. Nach der Vorstellung sind wir dann noch auf einen Absacker ins Vapiano gegangen. (mehr …)

Köln am Rhein

Es war mal wieder Zeit, ich musste nach Köln in meine alte Heimat. Zwei meiner Schwestern hatten auch Zeit und so war das Treffen gebongt. Ich fuhr bequem mit dem Zug von Minden nach Köln, das Wetter spielte mit, zumindest bis zum Abend.

3 SchwesternWas macht man, wenn man sich lange nicht gesehen hat? Lecker essen gehen, viel quatschen, noch mehr lachen, durch Köln bummeln, im Dom eine Kerze anzünden, ein Gaffels Kölsch trinken, Fotos schießen, die Schwestern in die Arme nehmen, am Rhein entlang gehen, die Liebesschlösser anschauen, Menschen beobachten, am Bahnhof ein belegtes Brötchen kaufen, im Regen noch mal zur Brücke laufen und dann war es auch schon wieder Abend. (mehr …)

Mittellandkanal

Tja, erst vergesse ich den Geburtstag meiner Freundin, aber immerhin habe ich es am nächsten Tag noch bemerkt. Also bin ich schnell zum Blumenladen gefahren, nur da standen 20 Männer vor mir, im Sakko, in Arbeitsklamotten. Mann oh Mann, ja es ist der 14. Februar, Valentinstag, daran habe ich nun wirklich nicht gedacht. So viele Männer auf einem Schlag in einem Blumenladen sieht man ja sonst nie. (mehr …)

Heute sind wir am späten Nachmittag nach Minden gefahren und haben einen Bummel über den Weihnachtsmarkt gemacht. Das Wetter war herrlich, es duftete an allen Ecken und Kanten, an den Buden leuchtete es um die Wette und die Augen mancher Gäste strahlten.

Wir drehten unsere Runde, tranken ein Weihnachtsgetränk und machten ein paar Bilder.
Mehr will ich heute gar nicht erzählen. (mehr …)

Wien 1940

Ein Hauch von k. u. k. Wien, die Kaiserstadt, kleinstes Bundesland und Hauptstadt von Österreich.

Überall atmet noch die Vergangenheit aus der k.u.k. Monarchie.

Die Hofburg mit dem legendären Schweizertrakt, die berühmte Spanische Hofreitschule, der alte Stephansdom, in den Katakomben ruhen viele Habsburger Herrscher, der weitläufige Stadtpark mit dem Johann-Strauss-Denkmal und das traumhafte Schloss Schönbrunn mit den unendlich vielen Zimmern (1441!) und den prächtigen Parks. Hier und auch im Wiener Prater – einmal mit dem alten Riesenrad sich drehen – können Sie nach Herzenslust in alten Erinnerungen schwelgen und den herrlichen Blick über Wien genießen.

Wien hat so viel zu bieten, das Kunsthistorische Museum, die Staatsoper, die Philharmoniker, das Burgtheater. Oder besuchen Sie einen der großen Bälle, hier können – nein müssen – Sie das „kleine Schwarze“ anziehen. (mehr …)

New York – 9/11 Memorial

World Trade Center

Zu New York habe ich schon seit langem ein besonderes Verhältnis. Meine erste Reise war Anfang 1970 und seitdem lässt mich diese Stadt nicht mehr los.

Auch am 11.9.2001 war ich bei meiner Freundin, die damals in Saugerties, Bundesstaat New York wohnte und habe das schreckliche Erlebnis mitbekommen. Hier habe ich darüber berichtet:
New York – eine Homage (2001)

Wenn ich nun in New York war, musste ich immer wieder dort hingehen, wo die Türme standen.

New Yor before 9/11

Als in diesem Jahr wieder meine Freundin besuchte, die nun schon seit langem in Maine wohnt, buchte ich kurzentschlossen einen Flug von Boston nach New York, nahm mir für zwei Nächte ein Hotel und hatte nun genügend Zeit, dem 9/11 Momorial ein Besuch abzustatten. (mehr …)

Der Zauberwald von Zingst

Im Zauberwald von Zingst

Eigentlich wollten wir ja die Kraniche fotografieren, wir saßen auch über 13 Stunden in einer kleinen Hütte am Günzer See und haben die Kraniche gesehen. Darüber habe ich hier berichtet: Fototour zu den Kranichen in Mecklenburg-Vorpommern

Leider schlug das Wetter um und der Himmel zeigte sich grau in grau. Graue Kraniche am grauen Himmel, das ist einfach zuviel grau. Dann kam auch noch der Nieselregen.

Karin hatte die Idee, bei solch einem Wetter geht man in den Wald und fotografiert dort. Sie kannte eine schöne Stelle auf der Halbinsel Zingst. (mehr …)

Westfalenbahn in Stadthagen
Der Bahnhof in Stadthagen ist nicht unbedingt ein Schmuckstück. Irgendwie scheint sich kaum einer darum zu kümmern, so kommt es mir jedenfalls vor.

Lange Zeit bin ich fast täglich mit der Bahn nach Hannover gefahren. Früher gab es noch einen Schalter, wo man vor der Zugfahrt Fahrkarten kaufen konnte, eine Beratung bekam. Heute ist alles anders, da steht ein Fahrkartenautomat und man muss sich mit diesem rumschlagen. Die Zeiten mit dem Bahnmitarbeiter ein Schwätzchen zu halten sind lange vorbei. :-(

Stadthagen hat nur zwei Bahnsteige, denn es fahren hier nur Züge in Richtung Osten nach Hannover oder in den Westen in Richtung nach Wunstorf.

Um auf die Bahnsteige zu kommen, muss man eine Unterführung durchqueren, prima, wenn dann die Fahrstühle funktionieren. (mehr …)

Nächste »