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Über den Wolken

Ob das nun so eine gute Idee war, am 31.12. nach Frankfurt zu fliegen, ich weiß es echt nicht. Mit dem Zug ging es von unserem Heimatort zum Flughafen in Hannover. Die Züge waren erstaunlich pünktlich und relativ leer.

Schnell wurden die Koffer aufgegeben und dann mussten wir durch die Sicherheitskontrolle. Ich kam erst gar nicht rein, denn meine Boardkarte ließ sich am Handy nicht aufrufen. Friedrich war schon durch. Also lief ich noch einmal schnell zum First-Class-Schalter und ließ mir eine Boardkarte ausdrucken. Bevor ihr jetzt ein „oh“ und „ah“ ausruft, nein wir haben ganz normal hinten gesessen, aber es waren nur 2 Schalter von Lufthansa geöffnet, First und zwei Business-Class. Ich glaube, wir waren auch nur so 30 Passagiere insgesamt.

Meine Kamera und das „dicke“ Objektiv kamen nicht so ohne Weiteres durch und Friedrich wartete auf seine Cowboy-Stiefel, die auch eine extra Begutachtung bekamen. Die Kamera musste nochmal durch den Scanner und dann gab es den fast schon obligatorischen Sprengstofftest. Alles ok, man bestaunte meine Fotoausrüstung und vermutete, dass ich nach Afrika reise. Nein meinte ich: Panama. Da gab es große Augen.

Ich brauchte dringend was zu essen, denn das Frühstück lag schon lange zurück. Na ja, ein Gläschen Prosecco kann auch nicht schaden. Die Zitronentorte lachte mich an, die fertigen Brötchen, die ihr Dasein wohl schon seit langem fristeten, waren nicht so Appetit anregend. ;-)

Friedrich trank nur einen Cappucino. Boarding!

Der Flug war ein wenig ruckelig und er ging schnell vorbei. Ich glaube, die reine Flugzeit betrug nur 35 Minuten. Wir kamen sogar am Finger an, zwar am allerletzten, so hatten wir einiges zu laufen, ehe wir am Kofferband ankamen. Unsere Koffer waren da und wir gingen schnurstracks zum Sheraton, denn dort haben wir ein Zimmer gebucht, wir wollten es bequem haben.

Ich hatte noch eine Geburtstagskarte, die wir in einen Briefkasten werfen wollten, dann hatte ich noch nicht für uns eingecheckt, denn unsere Reise ist natürlich nicht in Frankfurt zu Ende. Es geht morgen weiter nach Panama.:-) Außerdem wollten wir noch Euro in Dollar tauschen und eine Kleinigkeit essen wäre auch nicht schlecht.

Den Briefkasten haben wir gefunden, das Einchecken hat geklappt, Geld haben wir keines getauscht, es gab nur eine Stelle und da war der Kurs grottenschlecht. Mit dem Essen war auch nicht das Gelbe vom Ei. Es war nicht viel los, wer fliegt schon am 31.12.? Aber es gab einige Gestrandete und viele die nicht so aussahen, als würden sie irgendwohin fliegen. Egal, wir haben was zu essen gefunden und sind auch satt geworden, aber es war kein Silvestermenu, dafür recht günstig. ;-)

Zum Schluss sind wir im Untergeschoss (Parkebene) noch zum Supermarkt gegangen. Die Türen waren gerade zu, aber man hatte Mitleid und ließ Friedrich noch schnell rein. Darüber haben wir dann vergessen, noch einmal zum Schalter zwecks Geldtauschs zu gehen. Das machen wir dann morgen. Es muss sich keiner sorgen, wir haben schon einige Dollar in der Tasche. ,-)

So liegen wir jetzt bequem auf unseren Betten, trinken ein Bierchen schauen uns die Silvesterparty im Fernsehen an, also richtig gemütlich.

Ich habe die Befürchtung, dass wir nicht bis 24 Uhr durchhalten werden. Macht nichts, denn irgendwo auf der Welt ist jetzt immer schon Silvester.

Also Prosit Neujahr! Wir lesen uns im neuen Jahr.

Prosit Neujahr

Über die Weiterreise nach Panama berichte ich in meinem Forum

Mit dem Zug zum Flug
Sekt und Zitronentorte
Über den Wolken
Mit LH nach Frankfurt
Anflug auf Frankfurt
Anflug auf Frankfurt
Sheraton - Frankfurter Flughafen
Sheraton - Flughafen Frankfurt
Sheraton - Flughafen Frankfurt
Sheraton - Flughafen Frankfurt
Frankfurter Flughafen
Frankfurter Flughafen

Fröhliche Weihnachten – Merry Christmas – Joyeux Noël – Feliz Navidad – Crăciun fericit – Boldog Karácsonyt -Glad Jul… (mehr …)

Im Herbst ist im Schaumburger Land Kirmeszeit. Hier in dieser Gegend sagt man allerdings Jahrmarkt. Egal, wie es heißt, ich kenne auch den Begriff Rummel. ;-)

Mein Enkelsohn und meine Enkeltochter wollten gerne einmal über den Jahrmarkt gehen. Das Wetter war ideal, die Sonne schien, es war angenehm.

So fuhren wir zu viert nach Stadthagen. Lucas war aufgeregt, er rechnete sich schon aus, was er alles machen möchte. Jenni hatte nur einen Wunsch, nämlich den Musik-Express. Wir liefen erst einmal um den Markt, das machen wir immer so. Lucas suchte sich schon die Fahrgeschäfte aus, Riesenrad, Trampolin, Wasserball, Horrorhaus, Auto-Scooter und vieles mehr, natürlich auch den Musik-Express, dann noch Eis, Pommes, Pilze und gebrannte Mandeln, all das stand auf seiner Wunschliste. (mehr …)

In der Tageszeitung fanden wir den Hinweis auf den Draisinen-Spaß. Da wir Besuch erwarteten, hatten wir uns das als Überraschung vorgenommen. Nur das Wetter musste mitspielen. Da wir nicht so genau wussten, ob unser Besuch Lust auf diese Tour hatte, buchten wir nichts vor.

Bis 11 Uhr muss man vor Ort  am Bahnhof Rinteln Süd sein. Da kam das „böse“ Erwachen, denn alle Draisinen waren bis auf vier vorgebucht.  Einige bleiben immer als Austauschgeräte zurück und werden nicht vermietet.

Wir hatten Glück, man überließ uns dennoch eine Draisine. Schnell war der Vertrag unterschrieben. Dann folgte eine Einweisung, wir fahren schließlich auf Gleisen und überqueren einige Straßen. Alle anderen Fortbewegungsmittel haben Vorfahrt vor unserer Draisine.

Technisch gab es auch ein paar Informationen, wie funktioniert das Ding, wie werden die Ampeln grün und noch so allerlei. Die Draisine hat sieben Gänge, es gibt zwei Fahrer und in der Mitte ist Platz für zwei weitere Mitfahrer. Das ist auch gut so, denn es ist nicht so einfach, wie es aussieht. (mehr …)

Früh übt sich :-)

Fotostunde

Sechs Jahre ist der junge Mann und ich hatte die Idee, ihm meine uralte Canon 350 D in die Hand zu drücken. Ich selber nahm meine Fujifilm X 100 S und dann gingen wir los. Sally unsere Katze kam begeistert mit auf den Spaziergang.

Eine kurze Einführung, wo macht man die Kamera an, wo gehört das Akku rein, wo werden die Bilder gespeichert.

Die erste Frage: warum sehe ich nichts? Antwort: weil der Deckel noch drauf ist. (mehr …)

Köln am Rhein

Es war mal wieder Zeit, ich musste nach Köln in meine alte Heimat. Zwei meiner Schwestern hatten auch Zeit und so war das Treffen gebongt. Ich fuhr bequem mit dem Zug von Minden nach Köln, das Wetter spielte mit, zumindest bis zum Abend.

3 SchwesternWas macht man, wenn man sich lange nicht gesehen hat? Lecker essen gehen, viel quatschen, noch mehr lachen, durch Köln bummeln, im Dom eine Kerze anzünden, ein Gaffels Kölsch trinken, Fotos schießen, die Schwestern in die Arme nehmen, am Rhein entlang gehen, die Liebesschlösser anschauen, Menschen beobachten, am Bahnhof ein belegtes Brötchen kaufen, im Regen noch mal zur Brücke laufen und dann war es auch schon wieder Abend. (mehr …)

Mittellandkanal

Tja, erst vergesse ich den Geburtstag meiner Freundin, aber immerhin habe ich es am nächsten Tag noch bemerkt. Also bin ich schnell zum Blumenladen gefahren, nur da standen 20 Männer vor mir, im Sakko, in Arbeitsklamotten. Mann oh Mann, ja es ist der 14. Februar, Valentinstag, daran habe ich nun wirklich nicht gedacht. So viele Männer auf einem Schlag in einem Blumenladen sieht man ja sonst nie. (mehr …)

Heute sind wir am späten Nachmittag nach Minden gefahren und haben einen Bummel über den Weihnachtsmarkt gemacht. Das Wetter war herrlich, es duftete an allen Ecken und Kanten, an den Buden leuchtete es um die Wette und die Augen mancher Gäste strahlten.

Wir drehten unsere Runde, tranken ein Weihnachtsgetränk und machten ein paar Bilder.
Mehr will ich heute gar nicht erzählen. (mehr …)

Wenn die Festplatte streikt!

Innenleben eines Computers

Die Technik hat es manchmal in sich. Sie streikt, wenn man es gerade nicht gebrauchen kann. Meine erste große externe Festplatte war eine TrekStor mit 320 GB Festplattenkapazität und USB 2.0- Anschluss. Gekauft habe ich sie 2005 und sie war randvoll mit privaten Bildern.

Schon lange wollte ich diese Daten auf eine neue Platte überspielen, aber irgendwie dachte ich mir, es hat ja noch Zeit. Nachdem ich nun meine Computer mit Windows 10 bestückt habe, passierte es. Die Platte ließ sich nicht mehr einlesen.

Klar, ich hatte es ja geahnt, aber dass es dann doch so schnell geht? Ich habe zunächst mit der Firma TrekStor hin- und hergemailt. Vermutlich liegt es an dem Gehäuse. Na gut, hin war die Platte ja sowieso, da kann ich auch ein wenig experimentieren. Also habe ich das Gehäuse aufgemacht und mir das Innenleben angeschaut, hier und da ein paar Schräubchen rausgedreht und dann hatte ich die eigentliche Festplatte frei. Es ist eine WD 3000 made in Thailand. (mehr …)

Schillat-Höhle

Schon immer wollte ich mir einmal die Schillat-Höhle anschauen. Sie liegt nur wenige Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Jetzt hat es endlich einmal geklappt. Freunde aus Hamburg besuchten uns und da haben wir überlegt, was zeigen wir ihnen dieses Mal. Da es recht regnerisch war, bot sich so eine Höhlenbesichtigung geradezu an.

Die Schillat-Höhle liegt in der Nähe von Hessisch Oldendorf im Süntel (Weserbergland). Die Schillat-Höhle gilt als nördlichste Tropfsteinhöhle Deutschlands. Sie wurde erst 1992 vom Sprengmeister und Höhlenforscher Hartmut Brepohl entdeckt. Seit 2004 kann man sie auch als Tourist besichtigen, jedenfalls manche der Höhlen. Längst ist nämlich noch nicht alles erforscht. Da liegen noch etliche verborgene Kammern, die auf Entdeckung warten.

Die Höhle benannte Hartmut Brepohl nach dem Sinterchronologen Bodo Schillat, der 1969 die Riesenberghöhle ganz in der Nähe entdeckte. Diese Höhle kann man aber nicht mehr besichtigen, zu groß wären die Beschädigungen durch die Besucher. Außerdem ließe sich manche Höhle nur kriechend erreichen. Später haben wir aber eine beeindruckende Diashow in 3-D von der Höhle angesehen. (mehr …)

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