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Nuria Paz

Ostern hatte ich das Vergnügen, etwas ganz Besonderes zu fotografieren. :-)

Nuria Berenike Paz, geboren 1985, lebt und arbeitet seit 2005 in Hamburg. Sie besuchte ihre Mutter, die gleich gegenüber von mir wohnt. Im Gepäck dabei hatte sie viele ihrer gemalten Werke und ich hatte die Ehre, diese fotografieren zu dürfen. Einige ihrer Werke kannte ich ja schon. Nun war ich aber wirklich sehr über die Vielfalt ihrer Werke beeindruckt.

Während ich ihre Bilder fotografierte, nutzte ich die Gelegenheit zu einem kleinen Interview:

Petra Kaiser:
Was hast du studiert und warum?

Nuria Paz
:
Ich habe mein Studium zur Illustrationsdesignerin im Januar diesen Jahres abgeschlossen. Die Entscheidung zu diesem Studium ist geboren aus der Tatsache, dass ich mich schon immer gerne visuell ausgedrückt habe, letztendlich war die für mich beste Form des visuellen Ausdrucks die Malerei.

Petra Kaiser:
Sind die hier präsentierten Arbeiten in deinem Studium entstanden?

Nuria Paz:
Nuria PazIn meinem Studium habe ich die angewandte, sprich Auftrags orientierte Malerei erlernt. Dabei ist das maßgebliche Kriterium in der Umsetzung, die Vorstellung der Wirkung für den Kunden, die eine Illustration erzielen soll. Ich habe also im Bereich der Illustration sehr feste, eben vom Kunden gelegte Rahmen, in denen ich mich bewegen kann. Aber wenn man sich für die Wirkung visueller Mittel interessiert, den Zeitgeist versteht und seine malerischen Mittel einzusetzen weiß, hat man viel Freude in diesem Beruf. Ich bin ja erst fertig mit dem Studium und sehr motiviert, mich auf dem Markt zu etablieren.

Zum Ausgleich zu diese, auf Dritte bezogene und für Dritte realisierte Arbeit, habe ich neben dem Studium angefangen, Portraits von Menschen aus meinem Umfeld zu malen. Hier unterwerfe ich mich letztendlich nur meinen eigenen Bedingungen, denn durch die Idee nicht nur das scheinbar Sichtbarste, das Äußere, sondern auch das Innere, Transzendente wiederzugeben, habe ich mir natürlich auch selbst Grenzen in der Darstellung gesetzt. Aber ich bin mir sicher, dass im Prozess der eigenen Entwicklung, die ein oder andere Grenze wieder gesprengt wird.

Petra Kaiser:
Warum hast du für diese Plattform deine Portraits und nicht andere freie oder illustrative Arbeiten zur Verfügung gestellt?

Nuria Paz:
Da du ja auch Portraits mit deinem Medium, der Fotografie schaffst und damit auch sehr intime Momente mit deinen Modellen, fand ich die Gegenüberstellung zweier Ansätze zu einem Thema sehr spannend.

Petra Kaiser:
Was bedeuten die Titel deiner Arbeiten?

Nuria Paz:
Nuria PazDie erste Serie meiner Portraits ist in Anlehnung an die Ikonenmalerei entstanden. Ich wollte den nur für das religiöse Feld annektierten Begriff der Heiligkeit, symbolisiert durch den Nimbus, ausweiten auf den Alltag. Denn die Menschen, die ich in dieser Serie gemalt habe, übrigens gibt es noch einige weitere, sind alles mir sehr nahe Personen, denen im kleinen, leisen und vielleicht erst beim genauen Hinsehen etwas Heiliges, etwas Ätherisches, etwas Unschuldiges anhaftet.

PHOTOPSY bedeutet Lichterscheinung. Nicht nur im eben genannten Kontext sah ich somit eine Verbindung. Auch erklärt sich durch den Wortstein Photo meine Arbeitsweise, bei der ich von Fotografien der Personen ausgehe.
Die Portraits an denen ich zur Zeit arbeite, werden unter der Serie SUBURBAN laufen. Ich habe vor, Menschen aus verschiedenen Subkulturen zu porträtieren, quasi ein Portfolio verschiedenster Typen zu schaffen. Hamburg ist hierfür prädestiniert!

Petra Kaiser:
Malst du ausschließlich Portraits für dich?

Nuria Paz:
Nein, ich nehme natürlich auch Aufträge entgegen. Die Arbeiten SCHWESTERN K und SUBURBAN 1 sind Auftragsarbeiten und momentan arbeite ich an zwei weiteren.

Petra Kaiser:
Wo kann man deine ganzen Arbeiten sehen?

Nuria Paz:
Im Laufe des Monats werde ich meine Website fertigstellen, wo auch meine Illustrationen zu sehen sein werden. Außerdem plane ich Ausstellungen, eine auch in Schaumburg ab Oktober diesen Jahres.

Nuria, ich danke dir ganz herzlich für das Interview. Deine Arbeiten gefallen mir sehr und ich wünsche dir viel Erfolg. Ich denke und hoffe, wir werden uns nicht aus den Augen verlieren. Solltest du noch einmal Fotos benötigen, ich mache das sehr gerne für dich. ♥

Ich habe die Fotos für das Bilderalbum auf 600 x 400 px (o.ä.) verkleinert, in der Beschreibung der einzelnen Bilder ist das Jahr der Entstehung, die Technik, das Malmedium und der Malgrund aufgeführt.

Klickt ein Bild an, dann auf “Starte Diashow” und genießt die wunderschönen Bilder. Bei drei Bildern hat Nuria nach einem Foto gemalt. Diese Vorlagen haben ich auch eingescannt, damit Ihr einen Vergleich habt, wie wunderschön Nuria dieses umsetzt.

Nuria Paz
Nuria Paz
Nuria Paz
Nuria Paz
DOWN BLUE
Down Blue: 2011, Pinselzeichnung, Acryl, Aquarell, Guache auf Papier
PHOTOPSY 1
PHOTOPSY 1: 2011, Pinselzeichnung, Acryl, Tinte, Guache auf Papier
PHOTOPSY 2
PHOTOPSY 2: 2011, Pinselzeichnung, Tinte, Guache auf Papier
PHOTOPSY 3
PHOTOPSY 3: 2012, Zeichnung, Acryl, Kugelschreiber, Buntstift auf Karton
PHOTOPSY 4
PHOTOPSY 4: 2011, Pinselzeichnung, Tinte, Guache auf Papier
PHOTOPSY 5
PHOTOPSY 5: 2011, Kartoffeldruck und Feder- und Pinselzeichnung, Tempera, Tinte, Guache auf Papier
PHOTOPSY 6
PHOTOPSY 6: 2011, Kartoffeldruck und Pinselzeichnung, Tempera, Guache auf Papier
SCHWESTERN K 1
SCHWESTERN K 1: 2013, Pinselzeichnung und Collage, Tinte, Guache, auf Papier
SCHWESTERN K 2
SCHWESTERN K 2: 2013, Pinselzeichnung und Collage, Tinte, Guache, auf Papier
SUBURBAN 1
SUBURBAN 1: 2013, Pinselzeichnung, Acryl, Tinte, Guache, auf Papier, unvollendet
TRI L
TRI L: 2012, Zeichnung, Acryl, Filzstift, Kugelschreiber auf Papier
TRI N
TRI N: 2012, Pinselzeichnung, Acryl, Guache auf Papier

Für diejenigen, die die Bilder in hoher Auflösung anschauen möchten, habe ich die Bilder auf meinen Server geladen, aber Achtung, die Ladezeiten sind entsprechend hoch. Bitte hier auf die kleinen Vorschaubilder klicken:

Down Blue: 2011, Pinselzeichnung, Acryl, Aquarell, Guache auf Papier PHOTOPSY 1: 2011, Pinselzeichnung, Acryl, Tinte, Guache auf Papier PHOTOPSY 2: 2011, Pinselzeichnung, Tinte, Guache auf Papier PHOTOPSY 3: 2012, Zeichnung, Acryl, Kugelschreiber, Buntstift auf Karton PHOTOPSY 4: 2011, Pinselzeichnung, Tinte, Guache auf Papier
PHOTOPSY 5: 2011, Kartoffeldruck und Feder- und Pinselzeichnung, Tempera, Tinte, Guache auf Papier PHOTOPSY 6: 2011, Kartoffeldruck und Pinselzeichnung, Tempera, Guache auf Papier SCHWESTERN K 1: 2013, Pinselzeichnung und Collage, Tinte, Guache, auf Papier SCHWESTERN K 2: 2013, Pinselzeichnung und Collage, Tinte, Guache, auf Papier
SUBURBAN 1: 2013, Pinselzeichnung, Acryl, Tinte, Guache, auf Papier, unvollendet TRI L: 2012, Zeichnung, Acryl, Filzstift, Kugelschreiber auf Papier TRI N: 2012, Pinselzeichnung, Acryl, Guache auf Papier

Und zu guter Letzt, dass alle Bilder und Fotos dem Urheberrecht unterliegen, möchte ich hier noch kurz erwähnen. Sollte jemand Gefallen an den Bildern/Fotos finden, bitte vor jeglicher Verwendung anfragen.

Möwe im Flug

Endlich… nach dem langen Winter und immer wieder grauen Tagen, scheint nun langsam doch das Frühjahr durchzustarten. Mit Maria und Kurt meinen beiden Fotofreunden, habe ich mich heute am Steinhuder Meer, altbekannter Treffpunkt getroffen.

Das Wetter war super, die Sonne schien und wir waren gut gelaunt, endlich mal wieder richtige Fotos auf die Karte zu bannen. Von unserem Osterwochenende hatte ich noch steinhartes Baguette, das ich am Vorabend schon mal mit Treten und Hammer, klein bekommen haben.

Den Rucksack mit allen Objektiven bepackt und natürlich mit dem Stativ zogen wir zu dritt los. Nur… es waren keine Tiere da? Wir hatten uns schon auf Möwen gefreut, aber es ließ sich zunächst keine sehen. Dafür gab es ein paar Haubentaucher, ein paar Moorhühner und natürlich Enten.

Wie heißt es, man muss nehmen, was kommt, also nahmen wir zunächst mit diesen Tieren vorlieb. Das Brot diente als Lockmittel und ruckzuck kamen auch noch Möwen an, nicht viele, aber immerhin hatten wir gut zu tun.

Enten auf der Flucht

Auch zwei Schwäne ließen sich blicken, wobei der erste total ruhig war, während der zweite uns am liebsten mal ein wenig gebissen hätte. Kurt war natürlich mutig und sorgte wenigstens für ein wenig Bewegung bei den Schwänen. Schwan Nummer zwei fauchte zwar ab und zu, aber er hatte wohl noch mehr Schiss als wir.

Ich hätte ja gerne mal ein Foto von einem startenden Schwan gemacht, aber es sollte nicht sein. Dafür gab es ganz schön viel Bewegung bei den Enten. Der Frühling ist da und scheinbar gibt es mehr Erpel als Entendamen und die hatten ihre liebe Not.

Nach zwei Stunden intensiver Fotografiererei hatten wir zwei Karten voll und keine Lust mehr. Vor allem hatten wir schöne Motive eingefangen und nun jibbelten wir nach einem Kaffee. Das ist an einem Montag Vormittag aber nicht so einfach. Es stehen zwar genügend Buden da, aber eben alle noch nicht geöffnet. Dank Kurt´s netter Oragnisation bekamen wir einen heißen Kaffee.

Für den großen Hund gab es ein Leckerli. Einer der Fischbudenverkäufer organisierte eine Bratwurst für Hundi und dieser zog erfreut von dannen. Wir dann auch… und natürlich haben wir gleich den nächsten Termin abgemacht. Wenns Wetter gut ist, gibt es Freitag noch einmal ein Treffen, allerdings dann in den Bruchwiesen.

Auf dem Heimweg sah ich in Auhagen ein paar Störche auf dem Feld. Ein Landwirt pflügte gerade und so ließ ich mein Auto am Straßenrand stehen und pirschte mich an die Tiere ran. Auf dem Felde liefen auch unzählige Bachstelzen und ein riesiger Schwarm Stare hin und her und am Rande standen die Habichte, Bussarde und Rotmilane und warteten auf vorbeilaufendes Futter. Ab und zu stieg mal einer in die Luft, drehte eine Runde und kam dann wieder an anderer Stelle runter.

Der Landwirt hielt dann auch noch einen kleinen Plausch mit mir. Ja die Felder sind feucht und da gibt es viele Würmer, Mäuse und anderes Futter. Man muss sich nur bedienen.

Ach ja, obwohl ich am Feldesrand stand war ich immer noch viel zu weit entfernt, oder mein Objektiv war nicht “lang” genug.

Hier nun die schönsten Bilder für mein Bilderalbum. Viel Vergnügen!

Startseite » Am Steinhuder Meer Anfang April 2013 » Steinhuder Meer im April 2013

Leon, Stephan, Simon

Familienbesuch war über Ostern angesagt. Ha, da freue ich mich ja immer besonders, denn Familienmitglieder stellen sich gerne als Models zur Verfügung.

So war es denn auch, klar Stephan wollte ohnehin ein paar neue schöne Fotos haben. Nachdem die ersten Fotos im Kasten waren, lockerte sich auch die Stimmung und das sah man dann auch an den Resultaten.

Nachdem ich Stephan aus den verschiedensten Positionen fotografiert hatte, kam Leon aus Hannover an. Klasse, nach einem schnellen Käsebrötchen verschwanden wir gleich oben in meinem Studio.

Wie immer schauten wir uns zwischen durch die Bilder auf meinem Laptop an, dann erkennt man recht schnell auch die Schokoladenseite. :-)

Zum Schluss kam dann auch noch Simon ganz überraschend und ließ sich auch gerne fotografieren.

Studiogäste

Alle drei sind doch sehr fotogen und es hat wie immer Spaß gemacht. Was man so nicht sieht, es gab natürlich noch ein paar Zaungäste, die mit den Hinweisen und Faxen hinter der Kamera nicht nicht gespart haben.

Die schönsten Bilder habe ich nun für mein Bilderalbum rausgesucht. Den Models danke ich, es hat mir wieder viel Freude bereitet und ich weiß, Ihr kommt sicher wieder her. Dann gibt es eine neue Serie.

Ilser Webstube

Die Weberei gehört zu den ältesten Handwerken schlechthin. Heutzutage wird aber fast nur noch maschinell das Gewebe angefertigt. Das Handweben ist ein Kunsthandwerk geworden. Dennoch gibt es den Beruf des Webers als Ausbildungsberuf, der mit einer Prüfung vor der Handwerkskammer abschließt.

Auf vielen Bauernhöfen wurde früher Flachs gesponnen und daraus Tücher wie Tischdecken, Handtücher, Bettwäsche und anderes gewebt. Die Fertigkeit des Webens wurde von Generation zu Generation weitergegeben. So ist es nicht überraschend, dass es auch noch viele alte Webstühle gibt, die funktionstüchig sind, aber doch irgendwie ihr Dasein in einem abgelegenen Winkel des Bauernhauses fristen.

In Ilse fanden sich 1982 17 Frauen, die diese Kunst wiederbeleben wollten und sie gründeten einen Verein, erlernten wieder das Weben und fanden einen Platz, wo sie die alten Webstühle aufstellen konnten. Es wurde gebaut und umgebaut, es gab zwar finanzielle Unterstützung aber noch mehr Idealismus, dieses alles nebenbei durchzuführen.

1990 wurde dann der Verein Ilser Webgemeinschaft e. V. gegründet. Die Ziele des Vereins sind:

Bewahrung des alten Kulturgutes
Aufarbeiten alter Webmuster und Einbringen neuer Techniken
Zeigen der verschiedenen Arbeiten am Webstuhl, um Besuchern dieses Handwerk näher zu bringen.
Schaffen individueller Webstücke

Da ich vor kurzem Familienbesuch hatte, meine Schwägerin ist geprüfte Weberin, arrangierten wir einen Besuch in der Ilser Webstube. Die Öffnungszeiten sind normalerweise immer am 2.Sonntag im Monat. Dann gibt es auch Webvorführungen. Wir bekamen jedenfalls eine private Führung durch Gisela Limbach (1. Vorsitzende). Sie ist auch zufällig eine Kusine meines Mannes. Ja, ja, die Welt ist klein.

In der Ilser Webstube bekamen wir dann große Augen. Es gibt insgesamt 13 verschiedene Webstühle. Der älteste ist schon über 300 Jahre alt und noch voll funktionsfähig. Gisela und Maria führten Fachgespräche und wir staunten, ob der Vielfalt, die sich uns bot.

Natürlich wurde uns auch gezeigt wie man webt, wie das mit dem Kettfaden und Schussfaden funktioniert, wie man “falsch” herum webt, Muster einstellt etc. Dann gibt es den Blaudruck, der auch manchmal rot-violett ist und natürlich die schönen Muster, die für diese Gegend hier so typisch sind. Übrigens auch meine Küchenhandtücher sind von Hand gewebt und eben mit diesem Muster. Sie stammen ja auch schließlich von meiner Schwiegermutter und diese kommt aus Ilse.

Zum Schluss zeigte uns Gisela Limbach noch, wie man Flachs zu feinen Leinenfäden spinnt. Das zu sehen, war schon eine tolle Erfahrung. Die Schatz-Truhe wurde geöffnet und wir durften uns die wunderschönen selbst gewebten Stücke anschauen. Die meisten Stücke sind auch für den Verkauf gedacht.

Natürlich habe ich einige Bilder für mein Bilderalbum von unserem Besuch in der Ilser Webstube mitgebracht. Weitere Informationen zu dem Verein und der Webstube mit den genauen Öffnungszeiten gibt es auf der Homepage: www.webstube-ilse.de

Ja, vielen Dank für diesen tollen Einblick in ein altes Handwerk.

Fotoshooting in Schaumburg

Fotoshooting in Schaumburg

Eigentlich haben wir uns aus einem ganz anderen Grund getroffen. Wir wollten gemütlich beisammen sitzen, erzählen, vielleicht auch etwas unternehmen, je nach Wetterlage.

Es hat auch alles geklappt, wir haben jede Menge unternommen, noch viel mehr erzählt, gut und lecker gegessen und auch einiges getrunken.

Eine schöne und interessante Sache ist die Webstube in Ilse, meine Hühner haben wir besucht und es gab für die Verspannten eine professionell Rückenmassage. Am Abend prasselte das Kaminfeuer, ja so lässt es sich aushalten.

Da ich ja ein kleines Fotostudio habe, habe ich natürlich angeboten, auch ein paar Fotos zu schießen. Ich freue mich immer, wenn sich Models für “nothing” zur Verfügung stellen, so kann ich etwas üben und meinem Hobby frönen und die Models bekommen ein paar schöne Bilder.

Hier nun ein paar Bilder von Michaela und Maria. Das Thema bei diesem Fotoshooting war die Portraitfotografie. Nur hatten wir einfach zu wenig Zeit. :-)

Mir gefallen die Fotos sehr gut und ich finde, Ihr ward klasse Models! Danke schön! Und wenn Ihr Lust habt, dann dürft Ihr gerne wiederkommen und wir machen es wieder.

Startseite » Fotoshooting in Schaumburg » Fotoshooting Michaela und Maria

Honigsammler

Lange genug war nun der Winter hier. Es war grau, wolkenverhangen, das geht langsam auf das Gemüt. Immer nur Schnee und Schnee schippen, dann wieder Schneematsch. Es ist kalt und ungemütlich.

Was für eine Wohltat, wenn die Sonne dann wieder hervorkommt und die Erde erwärmt. Dann sieht alles gleich viel freundlicher aus. Drei Tage war es jetzt schön und ich habe jede Minute genossen und mir die Sonne auf den “Pelz” brennen lassen. Das tut richtig gut!

Im Garten blühen schon die Krokusse und sie locken die ersten Honigsammler an. Ich habe einfach mal versucht, die kleinen schnellen Insekten im Flug mit meinem 100er Makro-Objektiv zu fotografieren. Puhh, das ist nicht einfach, denn sie bleiben ja selten an einer Stelle stehen und in der Luft schon mal gar nicht.

Aber ein paar habe ich dann doch einigermaßen geschafft. Hier habe ich die schönsten Bilder für mein Bilderalbum rausgesucht. :-)

Leider war das nur ein kurzes Gastspiel von Frau Sonne und dem Frühling. Ja, immerhin haben wir seit dem 01.3. den meteologischen Frühling. Ab morgen soll der Winter noch einmal mit Macht zurückkommen.

Ich will “ihn” nicht mehr haben, aber ich werde ja nicht gefragt. Wie gut, dass wir unsere Schneeschüppe noch nicht weggeräumt haben.

Fütterung der Wölfe
Knapp eine Woche war ich im Bayerischen Wald und habe wie schon im Februar 2010 an einem Fotowokshop vom Fotografenehepaar Lodzig teilgenommen.

Um die 700 Kilometer musste ich fahren, ehe ich in Neuschönau (Bayern) ankam. Auf dem Hinweg hatte ich in Schweinfurt eine Übernachtung eingeplant!

Untergebracht waren wir wieder im Sporthotel Heidelberg in Neuschönau. Diese Unterkunft ist sehr empfehlenswer mit schönen Zimmern, netten Mitarbeitern und leckerem Essen.

Von Neuschönau aus sind wir an 4 Tagen in den Nationalpark Lusen gefahren. Auf einer über 200 Hektar großen Fläche wurden verschiedene Tier-Freigehege eingerichtet. Dort kann man heimische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Der Rundweg durch den Park ist ungefähr 7 Kilometer lang und man braucht dafür schon einige Stunden. Wenn man dann auch noch bei manchen Tieren längere Zeit ausharrt, um sie zu fotografieren, dann ist es an einem Tag natürlich nicht zu schaffen.

Was kann man alles sehen? Luchse, Wisente, Bären, Wildschweine, Wildkatze, Uhu, Elche, Marder, Biber, Enten Auherhuhn, Haselhuhn, Fischotter, Rothirsch und Käuze.

Je nachdem, wie ausdauernd man ist, lassen sich die Tiere auch mal sehen.

Einen Tag sind wir auch in den nahen Nationalpark Falkenstein nach Ludwigsthal gefahren. Dort findet man neben Wölfen und Luchsen auch noch echte Wildpferde (Takhi, Asiatisches Wildpferd oder Mongolisches Wildpferd), die Przewalski-Pferde.

Diese Pferde sind die einzige Unterart des Wildpferdes, welches bis heute in ihrer Wildform überlebt hat. Wir hatten Glück, die Pferde standen so, dass man sie wirklich gut fotografieren konnte.

Das war bei den Wölfen und Luchsen nicht so gegeben. Da standen wir schon ein paar Stunden und warteten.

Alles in allem hat sich dieser Fotoworkshop wieder gelohnt, auch wenn ich durch meine Bronchitis etwas angegegriffen war. Ich habe festgestellt, dass es einen sehr netten Arzt in Neuschönau gibt und die nächste Apotheke ist in Grafenau, ca. 10 Kilometer entfernt. :-)

Wir waren wieder eine super nette Truppe und die Workshopleiter standen uns zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Daher weiß ich auch, dass ich in spätestens zwei Jahren wieder dabei sein möchte, denn ich habe ja nur einen Bruchteil der Tiere fotografieren können.

Schnutschlands Autobahnenee auf De

Nur die Rückfahrt über die winterliche Autobahn war nicht so angenehm, aber da muss man halt durch.

Hier habe ich die schönsten Bilder rausgesucht.

Startseite » Fotoworkshop Nationalpark Bayerischer Wald » Tiere im Nationalpark Bayerischer Wald

Türklopfer auf Malta

Malta - Türdetail

Türen erzählen manches Mal Geschichten. Jedenfalls stelle ich es mir vor. Auf der Insel Malta habe ich einige schöne und alte Türklopfer gesehen, auch alte rostige Schlösser fielen mir auf.

Was sich da wohl noch dahinter verbirgt? Gibt es eine spannende Geschichte dazu? Lebten hier mal reiche Menschen, die sich protzige Türklopfer leisten konnten?

Im Mittelalter waren Türklopfer uso und sie mussten stabil sein und vor allem laut, so dass man es auch drinnen hören konnte, wenn draußen jemand klopfte.

Mich faszinieren immer wieder diese Eingänge, zeugen sie vom Reichtum und der Stellung eines Menschen in der Stadt.

Aber nicht nur früher, auch heute findet man immer wieder Türklopfer in allen möglichen Variationen.

Startseite » Türklopfer auf Malta » Malta -Türklopfer

Der Eichelhäher

Eichelhäher

Schon seit Jahren ist der Eichelhäher ein gern gesehener Gast in unserem Garten. Er gehört zu den Krähenvögeln. Nur ist er leider sehr scheu. Schon die geringste Bewegung lässt ihn einen Warnschrei ausstoßen und schwupss weg ist er.

Wenn ich ihn fotografieren will, dann muss ich schon ein bissel listig sein und etwas schlauer als der Eichelhäher. Ab und zu schaffe ich es auch. Allerdings muss ich dann sehr geduldig sein und mein Fotoequipment schon lange vorher aufbauen.

Als diese Bilder hier entstanden, lag noch eine geschlossene Schneedecke im Garten. Ich habe ein wenig Vogelfutter auf die Terrasse gestreut. Aus der etwas geöffneten Terrassentür habe ich dann rund um mein Stativ mit dem Fotoapparat alles mit Decken verhüllt. So wurde es mir nicht ganz so kalt und der Eichelhäher konnte mich nicht so schnell entdecken.

Und dann kam er angeflogen.Er ist ungefähr 34 cm groß und ich finde, er sieht sehr schön aus. Meist kommen sie zu dritt in meinen Garten, aber es ist immer nur einer an der Futterstelle.

Der Eichelhäher hat einen großen Kehlsack und dann somit auch mehrere Nüsse oder Eicheln auf einmal transportieren. Man sieht auf den Bildern, dass er sehr wachsam ist, aber er hat mein Versteck nicht entdeckt. Nur das Klacken des Fotoapparates machte ihn doch etwas nervös.

Übrigens nennt man den Eichelhäher auch den Wächter des Waldes, denn auch andere Vögel hören auf seinen Warnruf.

Hier habe ich die schönsten Bilder für mein Bilderalbum herausgesucht …

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Fotoshooting mit Friedrich

Friedrich hatte Lust auf ein Fotoshooting. Das kommt nicht so häufig vor. Daher musste ich seine gute Laune ausnutzen. Es ist ja so, wenn jemand absolut keine Lust hat, dann kann man es an dem Ergebnis sehen. Ich fotografiere nicht, wenn es nicht gewollt ist.

Schnell war mein Studio aufgebaut. Über Weihnachten hatte ich alles schön ordentlich verpackt. Friedrich hat mir auch den schwarzen Hintergrundstoff fest fixiert, so dass ich jetzt entweder mit dem weißen oder eben mit einem schwarzen Hintergrund fotografieren kann.

Zunächst nahmen wir den weißen Hintergrund. Es ist immer lustig, wenn man sich erst einmal einschießen muss. Das gilt fürs Model genau so wie für den Fotografen. Wenn man den Blitz nicht anmacht, dann blitzt es auch nicht.

Die ersten Bilder waren im Kasten und wir machten eine kleine Pause. Wie immer schaue ich mir gerne die Ergebnisse auf meinem Laptop an, so kann schon mal sehen, ob man zufrieden ist, oder noch ein paar Einstellungen probieren sollte. Wir machten also noch einmal eine Serie.

Dann wechselten wir den Hintergrund und Friedrich meinte schon schwarz auf schwarz, das sieht nicht gut aus. Ich fand aber schon, dass das seinen Reiz hat. Auch wenn das Licht nur von einer Seite fällt, ergibt es ein interessantes Bild.

Zum Schluss noch ein paar witzige Fotos, das gehört auch dazu. Es soll ja nicht so ernst ablaufen.

Wie immer hat es mir viel Spaß gemacht, ein wenig rumzuprobieren. Danke Friedrich ♥

Hier sind nun die schönsten Bilder für mein Bilderalbum…

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